Vom ICH zum WIR!? - Teil 2:
Zusammenarbeiten

15.06. – 16.06.2021

Herzlich willkommen!

Am 15. und 16. Juni 2021 lädt das Kulturbüro der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH Sie zur Zusammenarbeit ein. Unter dem Titel „Vom ICH zum WIR!? Teil 2: Zusammenarbeiten“ wollen wir uns in digitalen Vorträgen, Diskussionen und Workshops mit der Frage beschäftigen, welche (neuen) Formen der Kooperation und Kollaboration entstehen müssen, um einerseits den Kunst- & Kulturbetrieb gestärkt aus der Corona-Pandemie zu führen und andererseits sich effektiv mit gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft auseinanderzusetzen.

Die Vorträge und Podiumsdiskussionen des Denkfests erreichen Sie 2021 als frei zugänglichen Live-Stream aus Worms.

Für folgende Workshops bitten wir Sie um vorherige Anmeldung:

Vom ICH zum WIR – vom Heute zum Morgen (Eine Playful Experience) - Anmeldung beendet.

g3-Methode: Was können wir gemeinsam tun? - Anmeldung beendet.

Kollegiales Coaching - Anmeldung beendet.

Timeline

  • 15.06.2021
    10:00 Uhr

    10:00 Uhr – Auftakt (Stream)
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  • 15.06.2021
    10:30 Uhr

    10:30 Uhr – Was kann Kunst? Was darf Kunst? Was muss Kunst? (Stream)
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  • 15.06.2021
    11:00 Uhr

    11:00 Uhr – Vom ICH zum WIR – vom Heute zum Morgen
    (Eine Playful Experience)

    Anmeldung beendet.
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  • 15.06.2021
    12:30 Uhr

    12:30 Uhr – ¡vamos, simbiosis! (Stream)
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  • 15.06.2021
    13:00 Uhr

    13:00 Uhr – Mein Schlag heißt Beat (Stream)
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    13:00 Uhr – ¡vamos, simbiosis! (Offener Workshop)
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  • 15.06.2021
    13:30 Uhr

    13:30 Uhr - Denkfest x Wie geht's (Live-Podcast)
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  • 15.06.2021
    13:45 Uhr

    13:45 Uhr – Cross Innovation - Musik & Medizin (Stream)
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  • 15.06.2021
    14:30 Uhr

    14:30 Uhr – wasser – water – agua – paanee – shuǐ / L I F E = H 2 O / Kunst ist Nährstoff für Veränderung (Video-Präsentation)
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  • 15.06.2021
    15:00 Uhr

    15:00 Uhr – Music from Tribes, through the Self, to the Community (Stream)
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    15:00 Uhr - Denkfest x Wie geht's (Live-Podcast)
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  • 15.06.2021
    15:45 Uhr

    15:45 Uhr - Denkfest x Wie gehts (Live-Podcast)
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  • 15.06.2021
    16:00 Uhr

    16:00 Uhr – Serious Games (Stream)
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  • 15.06.2021
    17:30 Uhr

    17:30 Uhr – Die Kunst der Demokratie. Die Zukunftsrede der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (Stream)
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  • 16.06.2021
    10:00 Uhr

    10:00 Uhr – Es wird einmal … eine Utopie der Kulturlandschaft 2030 (Stream)
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  • 16.06.2021
    11:00 Uhr

    11:00 Uhr – g3-Methode: Was können wir gemeinsam tun? (Workshop)
    Anmeldung beendet.
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    11:00 Uhr – Kollegiales Coaching (Workshop)
    Anmeldung beendet.
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  • 16.06.2021
    12:00 Uhr

    12:00 Uhr – Kulturgerechtigkeit im 21. Jahrhundert - was heißt das? (Stream)
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  • 16.06.2021
    13:00 Uhr

    13:00 Uhr - Denkfest x Wie geht's (Live-Podcast)
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  • 16.06.2021
    14:30 Uhr

    14:30 Uhr – WENIGER.IST.MEHR - Muss die Kulturfinanzierung ungerecht bleiben? (Stream)
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  • 16.06.2021
    16:30 Uhr

    16:30 Uhr – Und sie bewegt sich doch (Stream)
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  • 16.06.2021
    17:00 Uhr

    17:00 Uhr - Denkfest x Wie gehts (Live-Podcast)
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  • 16.06.2021
    17:30 Uhr

    17:30 Uhr – Ausklang (Stream)
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Speaker, Referent:innen & Moderator:innen

  • Heike Arend ist seit 2011 Geschäftsführerin der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP), der Denkfabrik des Landes Rheinland-Pfalz. Zuvor war sie in Leitungsfunktionen der Landesregierung Rheinland-Pfalz und der Bundesagentur für Arbeit tätig und war Principal Consulting Sales bei SAP AG. Sie hat an der Universität Mannheim Neuere und Mittlere Geschichte sowie Politische Wissenschaften studiert.

  • Anna Blaich, M.A., hat Musikbusiness an der Popakademie Baden-Württemberg (Mannheim) und Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater, Institut KMM (Hamburg) studiert. Nach verschiedenen Positionen in der Musikbranche war sie als Projektmanagerin Export bei der Initiative Musik u.a. für den deutschen Gemeinschaftsauftritt Germany @ SXSW 2018 (German Haus & German Pavilion) in Austin, Texas, sowie für die deutsche Beteiligung im Bereich Musikexport im Rahmen des EU-Programms „Music Moves Europe“ verantwortlich. Seit 2018 ist sie als Projektmanagerin in der Kulturellen Stadtentwicklung bei NEXT Mannheim tätig. Außerdem ist sie stellvertretende Vorsitzende der Bundesstiftung LiveKultur und im Vorstand des Eventkultur Rhein-Neckar (Verband der Clubbetreiber, Veranstalter & Kulturereignisschaffenden der Metropolregion Rhein-Neckar e.V.) tätig, ist Mittinitiatorin der IG Clubkultur Baden-Württemberg und Mitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft.

  • Susanne Brauer, Diplom-Psychologin besitzt mehr als 20 Jahre Erfahrung in Kulturinstitutionen und -verwaltung, u.a. am Nationaltheater Mannheim und dem Kulturamt Mannheim, u.a. als Projektmanagerin internationaler Koproduktionen. Derzeit ist sie als Kulturmanagerin und Trainerin in der kulturellen Bildung tätig.

  • Linda Breitlauch studierte zuerst Betriebswirtschaftslehre, bevor sie an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam ein Studium der Film- und Fernsehdramaturgie absolvierte.2008 promovierte sie an der Humboldt-Universität/HFF (Studiengang Audiovisuelle Medien) über Dramaturgie in Computerspielen. Neben Projektmanagement im Export und Verlagswesen führte sie als Creative Producer unter anderem verschiedene Filmprojekte durch, verfasste Drehbücher, Spielkonzepte sowie wissenschaftliche und fachjournalistische Beiträge. 2007 wurde sie zu Europas erster Professorin für Game-Design an die Mediadesign Hochschule für Design und Informatik in Düsseldorf berufen. Ab Juni 2013 war sie Fachbereichsleiterin des Studiengangs „Medienwissenschaft Game Design und Gamification (B.A.)“ an der GA Hochschule der digitalen Gesellschaft in Berlin, von Januar bis März 2014 Gründungspräsidentin. Seit April 2014 lehrt sie Intermedia Games an der Hochschule Trier im Fachbereich Gestaltung den Studiengang Intermedia Design. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Interactive Storytelling, Health Games und Serious Games.

  • Dr. Carsten Brosda ist Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und Präsident des Deutschen Bühnenvereins. Er ist Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie und Co-Vorsitzender der Medien- und Netzpolitischen Kommission des SPD-Parteivorstands. Dr. Carsten Brosda publiziert regelmäßig zu gesellschaftspolitischen Themen, seit 2019 sind drei Bücher von ihm erschienen. Er hat einen eigenen Podcast mit dem Titel „Mit Wenn und Aber“.

  • Callies, Carolin, geboren 1980 in Mannheim, lebt in Ladenburg. Nach einer Ausbildung zur Verlagsbuchhändlerin im Suhrkamp Verlag und dem Studium der Germanistik und Medienwissenschaften in Mannheim war sie lange im Literaturbetrieb tätig. Heute ist sie Autorin und selbständige Literaturvermittlerin. Zuletzt erschienen ihre beiden Gedichtbände "fünf sinne & nur ein besteckkasten" (2015) sowie "schatullen & bredouillen" (2019) im Verlag Schöffling & Co.

    Preise und Auszeichnungen: Thaddäus-Troll-Preis 2015, Jahresstipendium für Literatur des Landes Baden-Württemberg 2015, Nominierung für den Clemens-Brentano Preis 2020, Gerlinger Lyrikpreis 2020. Als Literaturvermittlerin organisiert sie die jährlich stattfindenden Ladenburger Literaturtage "vielerorts", die Bühne "Die Unabhängigen" für die Kurt Wolff Stiftung auf der Buchmesse Leipzig und sie moderiert den Podcast "Flausen" für das Literaturhaus Stuttgart. Sie ist Mitherausgeberin des "Jahrbuch der Lyrik" 2021.

  • Die 2018 mit dem OPUS Klassik ausgezeichnete Querflötistin Kathrin Christians konzertiert mit ihren Flötenkonzerten auf Bühnen in Europa, Asien und Afrika. Besonders intensiv beschäftigt sie sich mit selten gespielten Werken der Romantik bis hin zur Neuzeit. Außerdem ist sie aktiv in humanitären wie auch medizinischen Projekten involviert, so im Forschungsprojekt "Music and Cancer" am Universitätsklinikum Mannheim, oder als Mitglied der „Musicians for Human Rights“. Daneben tritt sie seit ihrem Schlaganfall als Motivatorin und Interviewpartner in Erscheinung. Mit vier Jahren begann sie mit dem Flötenspiel, als zehnjährige wechselte sie zur Querflöte und gewann den ersten Wettbewerb nur zwei Jahre später, dem weitere internationale folgten. Mit nur 23 Jahren wurde sie 1. Soloflötistin der Heidelberger Sinfoniker. Konzerte gibt Kathrin Christians mit Orchestern wie dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem La Folia Barockorchester, den Heidelberger Philharmonikern und dem Kurpfälzischen Kammerorchester. Kathrin Christians studierte Querflöte in Mannheim (Prof. Jean-Michel Tanguy), München (Prof. András Adorjan) und Stuttgart (Prof. Davide Formisano).

  • Nach seinem Studium als Jazz-Schlagzeuger bei Wolfram Dix an Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig begann er zuerst in der Musikindustrie zu arbeiten, die gerade ihre erste große digitale Transformationswelle erlebte. Die hier gesammelten Erkenntnisse wandte er anschließend in verschiedenen Branchen und verschiedenen Positionen an (Harman Kardon, Yamaha Music, The Walt Disney Company). Im Jahr 2009 startete er seine Tätigkeit als Berater für digitale Transformation. Hier arbeitete er zuerst mit öffentlichen Bibliotheken, später kamen weitere Kultur- und Bildungsinstitutionen hinzu. Ab dem Jahr 2013 begann er damit, diese Aktivitäten auch auf Unternehmen auszubreiten. Heute ist Christoph Deeg ein national und international tätiger Berater und Speaker. Er hat in mehr als 30 Ländern Transformationsprozesse umgesetzt. Das Spektrum erstreckt sich dabei von partizipativer Stadtentwicklung auf Basis von Spielmechaniken, über die Entwicklung ganzer Kultur- und Bildungsinstitutionen bis hin zu Transformationsprozessen von Unternehmen und Banken sowie der Entwicklung von Digitalisierungsstrategien in den Bereichen interne Revision und Risikomanagement.

  • Volker Gallé M.A., geb. 1955 in Alzey, studierte Germanistik, Philosophie und Ethnologie in Mainz und arbeitete ab 1982 Arbeit als Musiklehrer und Musiktherapeut. Ab 1988 war er als Lokalredakteur beim Wormser Wochenblatt tätig. Von Januar 2004 bis Februar 2021 war er Kulturkoordinator der Stadt Worms und entwarf u.a. Konzept für die Nibelungenfestspiele in Worms. Er war für die Koordination des UNESCO-Welterbeantrags für die SchUM-Gemeinden, sowie die Koordination der Lutherdekade und des Lutherjubiläums 2021 zuständig. Nun befindet er sich im Ruhestand. Volker Gallé arbeite freiberuflich für das Feuilleton der Allgemeinen Zeitung Mainz und für den SWR Mainz. Er schrieb zahlreiche Bücher und Artikel über die Region Rheinhessen und das Land Rheinland-Pfalz. Er war langjähriger Vorsitzender der Nibelungenliedgesellschaft Worms und des Fördervereins in der KZ-Gedenkstätte Osthofen. Er ist Mitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft und Sprecher des Arbeitskreises Rheinhessen-Kultur.

  • Peter Grabowski, *1967, Wuppertal/Düsseldorf. Als der kulturpolitische reporter berichtet er u.a. für den WDR und (Fach-)Zeitschriften, betreibt einen Blog und moderiert Veranstaltungen im Spannungsfeld Kunst-Politik-Kultur(-Wirtschaft). Mitglied der Landespressekonferenz NRW, von netzwerk recherche, Lobbycontrol, Wikimedia und CORRECT!V.

  • Felix Grädler ist gebürtiger Heidelberger, 37 Jahre jung und als geschäftsführender Gesellschafter der halle02 in Heidelberg verantwortlich für Geschäftsführung und Programm des nachhaltigen Veranstaltungshauses mit über 200.000 Gästen jährlich, über 100 Mitarbeitern und 450 Veranstaltungen im Jahr.
    Er engagiert sich zum Thema Nachhaltigkeit als Betreiber der halle02 aber auch seit 2014 als Stadtrat in Heidelberg für Bündnis90/ die Grünen mit den Themen Kultur- und Kreativwirtschaft, Mobilität und Digitalisierung. Als Gründungsmitglied des regionalen Netzwerkes „Eventkultur Rhein-Neckar“ und des Bundesverbandes „LiveKomm“ für Musikspielstätten, bei dem er im Vorstand sitzt und sich insbesondere für die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit engagiert, verfügt er außerdem über ein umfangreiches Netzwerk im Kulturbereich.

  • Annika Guse (*1976, Halle (Westf.)) lebt und erforscht die molekularen Mechanismen der Korallensymbiose seit 2013 an der Universität Heidelberg. Annika glaubt, dass die Integration von Wissenschaft und Kunst es ermöglicht, Forschung für die Gesellschaft emotional erfahrbar zu machen. Die wissenschaftliche Herangehensweise wird außerdem erweitert, eine Voraussetzung um den Herausforderungen unserer Zeit mit Innovation und transformativen Ideen zu begegnen. Von 1996 bis 2001 studierte Annika Guse Biologie an der TU Braunschweig. 2005, promovierte sie im Bereich Molekularbiologie an der Universität Wien und absolvierte von 2008 - 2012 einen Postdoc an der Stanford University. Annika hat ebenfalls Erfahrung im Bereich Umwelt- und Meeresschutz durch Aufenthalte in Ecuador, Mexico und Ägypten.

  • Stephanie Guse (*1971, Bielefeld) lebt und arbeitet seit 2004 als Künstlerin in Wien. Sie glaubt, daß Interdisziplinarität der Schlüssel zu drängenden gesellschaftlichen Fragen ist und initiiert deshalb Projekte, die auf Gemeinschaft, Umweltschutz und Zukunftsvisionen ausgerichtet sind. Mit ihrer Schwester, der Forscherin Annika Guse, hat sie eine künstlerische Methode entwickelt, die Forschungsfragen visualisiert. Sie heißt „Thinking Hands (TH)“, war das Thema ihrer Dissertation und 2017 Beitrag des „Falling Walls Lab Germany“. Von 1992 bis 2000 studierte Stephanie Guse Design und Freie Kunst an der Kunstuniversität Braunschweig, der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste (Städelschule) Frankfurt am Main, und dem National College of Art and Design Dublin. 2015 promovierte sie an der Universität für angewandte Kunst in Wien.

  • Es war schon immer Christians Wunsch einen Beitrag zur Entwicklung und Gestaltung der eigenen Heimat zu leisten. Das dies mittlerweile wirklich passiert, ist ein Privileg, wofür er jeden Tag dankbar ist. Bereits während dem Studium der Angewandten Medien arbeitete der gelernte Verwaltungsfachangestellte in der Veranstaltungs- und Marketingbranche als Freelancer mit eigener Agentur für Kommunikationsmanagement und Pressearbeit. Dabei unterstützte er unter anderem die renommierte Agentur Cosmopop, das Mannheimer Festival Maifeld Derby, Delta Konzerte, Jazz n Arts Records, POP UP Festival Worms und weitere Projekte in der gesamten Metropolregion. Parallel dazu wurde ein eigenes Co-Working Space in der Mannheimer Innenstadt aufgebaut. Die Nähe zur pfälzischen Heimat blieb aber immer bestehen. So wurden auch lokale Weingüter und Künstler betreut. Im Sommer 2019 wechselte er von der Selbständigkeit zur Stadtverwaltung Bad Dürkheim und übernahm dort die Leitung des Kulturbüros. Hierbei liegt sein Tätigkeitsfokus auf der gesamten Programm- und Marketingplanung der Stadt, sowie der Entwicklung einer kulturellen Stadtentwicklung und übergeordneten Leitung aller kulturellen Einrichtungen.

  • Prof. Dr. Nikolas Jaspert, geboren am 28. Dezember 1962, studierte Geschichte, Hispanistik, Kunstgeschichte und Anglistik an der Freien Universität Berlin und in Madrid. Nachdem er 1995 promoviert wurde, arbeitete er bis 1998 als wissenschaftlicher Assistent an der Freien Universität und danach als Akademischer Rat für die Geschichte des Mittelalters an der Universität Erlangen-Nürnberg. Von 2005 bis 2013 lehrte er als Professor für die Geschichte des Mittelalters an der Ruhr-Universität Bochum. Seit Oktober 2013 ist er Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Heidelberg. Jaspert ist seit 2009 Mitherausgeber der Zeitschrift für Historische Forschung (ZHF) und zudem Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat in zahlreichen spanischsprachigen Zeitschriften. Jaspert beschäftigt sich in seinen Publikationen und Forschungsprojekten mit der mediterranen, insbesondere der iberischen Geschichte des Mittelalters sowie mit deutsch-spanischen Beziehungen. Er erforscht transkulturelle Beziehungen, interkulturelle Diplomatie, Kreuzzüge und Ritterorden.

  • Im Rahmen ihres Studiums der Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig arbeitete Dr. Christina Ludwig als Dramaturgie- und Regieassistentin am Schauspiel Dresden, am Theater Chemnitz, am Deutschen Schauspiel in Hamburg und bei DeutschlandRadio Berlin. Anschließend war sie als Dramaturgin am neuen theater Halle/Saale und danach beim Schauspiel Leipzig tätig. Darüber hinaus war sie bis 2016 freie Mitarbeiterin beim DeutschlandRadio Kultur, Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ und wissenschaftliche Mitarbeiterin einer Abgeordneten des Sächsischen Landtags. Auch als Mitglied der Ratsversammlung der Stadt Leipzig und Stellvertretende Vorsitzende und kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat Leipzig war sie bis 2016 tätig. Seit dem 10.06.2016 bekleidet Dr. Skadi Jennicke das Amt der Bürgermeisterin und Beigeordneten für Kultur der Stadt Leipzig. Sie engagiert sich in zahlreichen Stiftungen, die einen besonderen Bezug zur Stadt Leipzig und zur Kulturlandschaft aufweisen.

  • Sascha Kaiser, Jahrgang 1975, ist Diplom-Betriebswirt für Internationale Betriebswirtschaft (Hochschule Worms). Während des Hauptstudiums war er unter anderem tätig für das Nationale Olympische Komitee und die Deutsche SportMarketing GmbH. Nach dem Studium ist er zunächst als externer Berater für den Bereich Marketingcontrolling für die Nibelungenfestspiele gGmbH, das Kulturbüro der Stadt Worms und die Nibelungenmuseum Betriebs GmbH tätig und fungierte als Berater für die Olympia Curling-Damen-Mannschaft von Salt Lake City für die Bereiche Sponsoring und Marketing. Seit April 2007 ist er Prokurist und seit Januar 2008 kaufmännischer Geschäftsführer der Nibelungenfestspiele gGmbH sowie Geschäftsführer der Kultur und Veranstaltungs GmbH Worms.

  • Seit 1998 Selbständige Galeristin und Inhaberin von Kunst – Kompetenz – Petra Kern/Trainerin für Leadership Skills und Persönliche Weiterentwicklung. Verbindungen zu schaffen und die Liebe zu den Menschen und der Kunst sind der Motor für ihr berufliches wie privates Handeln, und dies nicht nur seit 26 Jahren Selbständigkeit im Kunsthandel. Kunst ist ein Katalysator für die Transformation in unserer Gesellschaft und Nährstoff für Veränderung.
    Mit ihrem Projekt „Wasser“ wünscht sie sich das kollektives Bewusstsein für den Klimawandel zu erhöhen und eine Person nach der anderen über das Thema Wasser zu erreichen.

  • Geboren und aufgewachsen in Mannheim, studierte Rainer Kern in Karlsruhe und Heidelberg Chemie. Nach Abschluss seines Studiums wandte er sich beruflich den Feldern Kultur und Stadtentwicklung zu. Kern ist Gründer, Festivalleiter und künstlerischer Leiter des größten deutschen Jazzfestivals „Enjoy Jazz - Internationales Festival für Jazz und Anderes“, das seit 1999 stattfindet und alljährlich sieben Wochen lang, von Anfang Oktober bis Mitte November, die Metropolregion Rhein-Neckar, bespielt.
    Als Vertreter des Mannheimer Oberbürgermeisters und dessen Sonderberater für globale und UN-Angelegenheiten ist Rainer Kern für den Aufbau und die strategische Ausrichtung des Netzwerks „Global Parliament of Mayors (GPM)“ verantwortlich, das 2016 in Den Haag aus der Taufe gehoben und von der Stadt Mannheim mitbegründet wurde.
    Rainer Kern ist Teil des Teams, das die Stadt Mannheim in Gremien der Vereinten Nationen wie dem World Urban Forum (WUF), dem Hochrangigen Politischen Forum für Nachhaltige Entwicklung, UN-Habitat oder der UNESCO, vertritt. Das Themenfeld seiner Expertise erstreckt sich dabei über Fragen von Nachhaltigkeit, Moderne Stadt und Stadtentwicklung bis hin zu Kultur und Kreativität und deren Rolle dabei.
    Als Geschäftsführer und künstlerischer Leiter verantwortete Kern 2007 die 400-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt Mannheim. Im Rahmen des dazugehörigen Kulturprogramms begründete er das Literaturfestival „lesen.hören“, welches seitdem alljährlich in Mannheim stattfindet.
    2014 organisierte Rainer Kern die erfolgreiche Bewerbung der Stadt Mannheim um den Titel UNESCO City of Music und ist seitdem deren Direktor. Ebenso war er als Abgesandter der Stadt Mannheim an der Entwicklung des Kultur-Entwicklungsplans „Kulturvision 2025“ der Metropolregion Rhein-Neckar beteiligt.
    2014/15 entwickelte er den Studiengang Event- und Kulturmanagement für die SRH Heidelberg in Calw, der im Herbst 2015 zum ersten Mal dort angeboten wurde.

  • Katharina Klotzbach ist Zentrumsleitung bei NEXT MANNHEIM. Seit über 6 Jahren unterstützt und betreut sie medizintechnologische Startups, kleine und mittlere Unternehmen sowie Institutionen, die sich im CUBEX41 angesiedelt oder ins Netzwerk eingebracht haben. Neben der Leitung des Gründungs- und Kompetenzzentrums CUBEX41, verantwortet sie zudem den Bau und Betrieb des Business Development Centers Medizintechnologie CUBEX ONE. Vor ihrer Tätigkeit als Zentrumsleitung für den Bereich Medizintechnologie bei NEXT MANNHEIM, verantwortete sie fast 3 Jahre lang als Director Customer Service Deutschland und Österreich den Kundenservice für die Heimtherapie von seltenen chronischen Erkrankungen bei Healthcare at Home Deutschland GmbH.
    Katharina hat einen Abschluss als Diplom-Kauffrau von der Universität Mannheim.

  • Dr. Peter Kurz, geboren am 6. November 1962 in Mannheim, studierte Rechtswissenschaften in Mannheim und Heidelberg. Nach dem 1. Juristischen Staatsexamen arbeitete er als Referendar in Mannheim, Speyer, Heidelberg und San Diego. Im Anschluss an das 2. Juristische Staatsexamen 1992 wurde Kurz 1995 zum Dr. jur. promoviert. Während des Studiums war er Mitarbeiter des Landesabgeordneten Jörg Ueltzhöffer. Später arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung und internationales Privatrecht an der Universität Mannheim. Nachdem er bis 1999 als Richter am Verwaltungsgericht Karlsruhe tätig war, arbeitete er als Bürgermeister für Bildung, Kultur, Sport und Stadtmarketing in Mannheim. Seit 2007 ist er Oberbürgermeister der Stadt Mannheim.
    Kurz trat bereits früh in die SPD ein, engagierte sich bei den Jusos und bekleidete später Ämter als Bezirksbeirat und Stadtrat in Mannheim, als Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion und schließlich als Mitglied des SPD-Landesvorstands in Baden-Württemberg. 2018 wurde Kurz zum Präsidenten des Städtetags Baden-Württemberg und in das Präsidium des Städtetages Deutschland gewählt.

  • Astrid Kurzeja-Christinck ist Mitgründerin von markt.forschung.kultur und seit dem Jahr 2000 in der Besucher- und Nichtbesucherforschung für Kultureinrichtungen tätig. Bis heute hat sie zahlreiche Erhebungen für unterschiedlichste Kulturinstitutionen und Festivals – von Poetry on the Road über Jazzahead! bis zu den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen – konzipiert, durchgeführt und ausgewertet. markt.forschung.kultur beschäftigt sich mit der Evaluation von Kultureinrichtungen, kulturellen Veranstaltungen, Events und touristischen Regionen; Besucherforschung, Nichtbesucherforschung und der Abschätzung von regionalwirtschaftlichen Effekten. Das Institut führte in den letzten 20 Jahren deutschlandweit ca. 100 Studien in der Besucher- und Nichtbesucherforschung durch und verfügt über einen eigenen Datenpool mit ca. 100.000 Befragungen von Kulturnutzern aus den Bereichen Museum, Theater und Konzert mit Informationen zu Demografie, Interessen und Besuchsmotiven.

  • Dr. Christina Ludwig, geboren 1988 in Reichenbach/Vogtland. Studium der Volkskunde/Kulturgeschichte, Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie in Jena. 2020 Promotion an der TU Dortmund (Kulturanthropologie) mit einer Arbeit über den Wissenschaftsamateur Oskar Spiegelhalder (1864–1925). Seit 2012 in kulturhistorischen Museen tätig. 2016/17 Stipendiatin der Museumsakademie Museion21. 2019 Museumspreis des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst für die Neukonzeption im Museum – Naturalienkabinett Waldenburg/Sa. Seit 2019 ehrenamtliche Beirätin für Museen im Kulturraum Zwickau-Vogtland. Seit 2020 Direktorin des Stadtmuseums Dresden und Mentee des Deutschen Kulturrates e. V. Arbeitsschwerpunkte: Transformation & Strukturentwicklung in der öffentlichen Kulturverwaltung/Museen (ländlicher und urbaner Raum).

  • Dr. David Maier, Jahrgang 1982, ist Kulturkoordinator der Stadt Worms, Autor und Musikant. Er leitet mehrere Kulturfestivals, hält Lehraufträge für Kulturmanagement und entwickelt Musik- und Hörspielprojekte für das Goethe-Institut. Ehrenamtlich engagiert er sich in der Sprechergruppe in der Regionalgruppe Rhein-Neckar der Kulturpolitischen Gesellschaft, als Vorsitzender von JAZZ RLP, dem Landesverband für Jazzmusik in Rheinland-Pfalz, als Beiratsmitglied von POP RLP und im Kulturforum der Sozialdemokratie Rheinland-Pfalz.

  • Dominique Mayr studierte Musik mit dem Hauptfach klassisches Schlagzeug sowie Medien & Musik Management an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Während des Studiums arbeitete er vier Jahre für NDR Kultur in Hamburg und war im Bereich des Veranstaltungsmanagements seit 2005 selbstständig tätig. Sein anschließendes Volontariat absolvierte er im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und organisierte wichtige Veranstaltungsformate wie den Praetorius Musikpreis 2012. Im Anschluss arbeitete er als Projektmanager der AutoVision GmbH im Auftrag von Volkswagen in Wolfsburg und entwickelte den Auftritt für den Automobilhersteller auf der IdeenExpo 2013.
    Seit Oktober 2013 ist Dominique Mayr Geschäftsführer des KlangForum Heidelberg und sitzt in verschiedenen Beiräten von Kultur- und Wirtschaftsinstitutionen, wo er sich stets für Synergien und Vernetzungen einsetzt.

  • Robert Montoto arbeitete als Assistent, Regisseur und Projektleiter an den Städtischen Bühnen Frankfurt/Main, am Kleist-Theater Frankfurt/Oder und am Theater Dortmund. Er war Geschäftsführer des Besucherrings am Staatstheater Braunschweig und Gründungsgeschäftsführer des Besucherrings am Nationaltheater Mannheim, sowie Vorstandsmitglied des Besucherrings Deutschland. Beim Besucherring verantwortete er die Konzeptentwicklung der Bereiche Kulturreisen und Neue Medien. Seit 2011 arbeitet er in der Regionalentwicklung für die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und war als Projektleiter für das Denkfest, den Aufbau und die Koordination der Netzwerke, den Bereich Kulturtourismus und die Entwicklung des Digitalen Erlebnisraums verantwortlich. Im Rahmen seiner Tätigkeit für das Kulturbüro der Metropolregion Rhein-Neckar konzipierte und moderierte er Tagungen, Podiumsdiskussionen, Gesprächsformate, Workshops und Großgruppenveranstaltungen. Er ist seit Februar 2020 Leiter des Kulturbüros der Metropolregion Rhein-Neckar.

  • Claudine Nierth ist Bundesvorstandssprecherin von Mehr Demokratie. Seit ihrem Kunststudium (1991–1995) und ihrer mehrjährigen Bühnentätigkeit liegt der Schwerpunkt von Claudine Nierth auf der künstlerischen Gestaltung sozialer Prozesse. Diese Tätigkeit übt sie als Selbständige mit Mitarbeitern in Unternehmen und Organisationen aus. Von 2006 bis 2012 war sie Dozentin des Bachelorstudiengangs bei 4.D raum für eurythmische Ausbildung und Kunst in Hamburg. Sie setzt sich seit Jahren für direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung ein. Mit Mehr Demokratie initiierte sie mehrere Volksbegehren sowie die ersten beiden losbasierten Bürgerräte auf der Bundesebene. 2018 erhielt Claudine Nierth für Ihr Engagement von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz.

  • Direktorin & Mitgründerin, Politics for Tomorrow, Berlin
    Caroline Paulick-Thiel ist strategische Designerin und Expertin für verantwortungsvolle Innovation. Ausgebildet in Design (BA) und Public Policy (MPP), ist sie erfahren in der Entwicklung und Leitung von partizipativen Prozessen zur Bearbeitung öffentlicher Herausforderungen. 2012 hat sie nextlearning mitbegründet, einen Verein, der gesellschaftliche Transformationsprozesse mit effektiven Lernformaten unterstützt. Seit 2015 leitet sie Politics for Tomorrow (politicsfortomorrow.eu), eine parteiunabhängige Initiative, die öffentliche Innovation angewandt fördert und mit politisch-administrativen Institutionen von der lokalen bis zur höchsten Bundesebene in Deutschland zusammenarbeitet. Beim Creative Bureaucracy Festival (creativebureaucracy.org) initiierte sie die Academy, die seit 2018 Raum für erfahrungsbasiertes Lernen und das kreative Beantworten konkreter öffentlicher Fragestellungen bietet. Sie ist Teil des Sounding Boards des GovLabAustria, Beiratsmitglied der Co-Creation Foundation sowie des ZOE Instituts und unterrichtet als Autorin von „Öffentliches Gestalten“ in verschiedenen Disziplinen. 

  • Moritz von Rappard, geboren 1965 in Hannover, hat Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Pädagogik an der Universität zu Köln studiert. Nach vielfältigsten Projekten als Projektentwickler, Kurator, Regis¬seur und Dramaturg sowie einer Zusatzqualifikation als Moderator und Mediator beschäftigt er sich seit 2015 in¬tensiv mit Diversitätsentwicklung, Öffnung und Teilhabe in Kulturinstitutionen. So entstand im Rahmen des von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien initiierten Kompetenzverbunds KIWit nicht nur die bundesweite Reihe „Diversität in Arbeit“, sondern auch die g3-Methode für besseres Arbeiten in heterogenen Gruppen. Seit 2020 ist er im Beratungs- und Entwicklungsnetzwerk „Hands on“ aktiv.

  • Dr. Matthias Rauch, geboren am 10. Juli 1978 in Karlsruhe, studierte Amerikanistik, Betriebswirtschaftslehre und Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Mannheim. 2007-2010 Promotionsstipendiat im Promotionskolleg “Formations of the Global” an der Universität Mannheim und im Jahr 2010 “Visiting Research Fellow” an der York University, Toronto. Lehraufträge u.a. an der Universität Mannheim, der SRH Hochschule Heidelberg & der Popakademie Baden-Württemberg. Seit über 20 Jahren freier Autor für Print- und Online-Medien. Weitere berufliche Stationen zunächst Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Clustermanagement Musikwirtschaft Mannheim & Region, dann Leiter des Clustermanagement Musikwirtschaft. Seit 2017 Leiter des Bereichs Kulturellen Stadtentwicklung“. Seit 2020 Leiter des Bereichs „Kulturelle Stadtentwicklung & Kultur- & Kreativwirtschaft“ bei NEXT Mannheim. Von 2014 – 2018 2. Vorsitzender der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung (GMM) e.V. Seit 2020 Sprecher der Regionalgruppe Rhein-Neckar der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. Matthias Rauch initiierte und konzeptionierte die erste Nachtbürgermeister-Position Deutschlands für die Stadt Mannheim.

  • Morten Schlothauer war zunächst im Management von Engeneeringunternehmen tätig, unter anderem als CFO eines der größten Planungsunternehmen für die pharmazeutische Industrie. Nun ist er seit zwei Jahrzehnten Inhaber der Tetragon Consulting Unternehmensberatung GmbH und betreut dort die Strategieberatung für die Prozessindustrie und den Maschinenbau. Seit 2018 ist er außerdem systemisch-lösungsorientierter Business Coach und Mitglied im DBVC. Das Projekt „Coaching-Partners“ wurde von Ihm initiiert und ist ein Netzwerk von Business Coaches mit Führungserfahrung und gemeinsamen Ethikstandards.

  • Thorsten Schmidt (*1962 in Oldenburg) ist Gründungsintendant des Musikfestivals »Heidelberger Frühling«, das zu den renommiertesten und größten Festivals in Deutschland zählt. Nach Stationen in Frankfurt und Mainz etablierte der diplomierte Volkswirt das Klassikfestival seit 1997 kontinuierlich zu einem Impulsgeber, Ermöglicher und Ort des künstlerischen Freiraums. Es zieht mittlerweile mehr als 47.000 Besucher jährlich nach Heidelberg. 2005 erweiterte er das Unternehmen mit der Gründung des eigenständigen »Heidelberger Streichquartettfest«, dem ersten seiner Art in der Festivallandschaft. Seit 2011 bilden die Akademien für Lied, Kammermusik und Musikjournalismus sowie der Produktions-Think Tank »LAB« eine zentrale Säule in der nachhaltigen Zukunftsförderung. Igor Levit, Thomas Hampson und Eleonore Büning sind künstlerische Leiter der Akademien. Seit 2013 ist die von Schmidt ins Leben gerufene Heidelberg Music Conference einer der wichtigsten Treffpunkte der klassischen Musikbranche. Das 2016 von ihm initiierte »Internationale Liedzentrum Heidelberg« vereint alle Liedtätigkeiten des Festivals: vom Wettbewerb »Das Lied« unter dem Juryvorsitz von Thomas Quasthoff, über das zukünftige Liedfestival »Neuland.Lied« und verschiedene »Lied.LABs«, die neue Aufführungsformate entwickeln.

  • Birgit Schneider-Bönninger, geboren 1963 in Kamen, studierte Geschichte und Sozialwissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und promovierte an der Universität Dortmund mit einem kommunalwissenschaftlichen Thema. Nach dem Referendariat gestaltete sie 14 Jahre lang städtische Kulturarbeit in Wolfsburg, war Direktorin des Stuttgarter Kulturamts und hat dort das „Zukunftslabor Kultur“ gegründet. Seit dem 1. März 2019 ist sie Sport- und Kulturdezernentin der Bundesstadt Bonn. Mit der „Zukunftsarena Sport und Kultur“ hat sie ein Innovationslabor initiiert, das die gestalterische Kraft der beiden Ressorts für gesellschaftliche Entwicklung und Zusammenhalt verbindet und neue Möglichkeitsräume und Kulturpraxen schafft.

  • Ingo Schöningh studierte Germanistische Linguistik, Literaturwissenschaft und Psychologie in Bonn und wurde an der Viadrina (Frankfurt/Oder) an der Fakultät für Kulturwissenschaften promoviert. Sein beruflicher Weg führte ihn zunächst als DAAD-Lektor nach Hanoi. Mit dem Eintritt ins Goethe-Institut 2009 wurde er als Stellvertretender Institutsleiter zuerst nach Seoul, dann nach Tokio entsandt. Von 2015 bis 2020 leitete Ingo Schöningh das Goethe-Institut Mannheim. Seit 2021 ist er mit Dienstsitz in Jakarta für die Regionale Programmarbeit der Goethe-Institute in Südostasien, Australien und Neuseeland verantwortlich.
    Neben seinem Engagement in der Kulturpolitik, u.a. als Mitglied im Bundesvorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft, bilden aktuelle Diskurse um Identitäten, Dekolonialisierung und die Folgen des Anthropozäns Schwerpunkte seiner aktuellen Arbeit.

  • Der Musiker Thomas Siffling gilt im deutschsprachigen Raum als einer der etabliertesten und erfolgreichsten Jazzmusiker seiner Generation.
    Konzertreisen führten ihn, neben seinem Heimatmarkt Deutschland, zu Festivals und Clubkonzerten u. a. nach Kanada, Indien, Russland, Haiti, Sri Lanka und fast allen europäischen Staaten.
    Aber Thomas Siffling wirkt nicht nur als Musiker, sondern auch als künstlerischer Berater, Kurator und kreativ Denker. Auch hier hat sich die Marke Siffling mittlerweile bundesweit etabliert und der Mannheimer gilt als Vordenker der gesamten Szene.
    Als künstlerischer Leiter agierte er 2015 für das Jazzville Festival an der Ostsee und als Berater seit etlichen Jahren für das Jazz&Joy Festival in Worms sowie die Jazz Open in Stuttgart.
    Seit 2018 betreibt er als künstlerischer Leiter und Geschäftsführer den Jazzclub Ella & Louis im Mannheimer Rosengarten mit wöchentlich drei bis vier Konzerten.

  • Danilo Spada is a Saxophonist, naturopath and alpinist and has MA in Philosophy and PhDs in Psycho-Biology and in Psychology of Music. He is a lecturer and researcher in Psychology and Neuroscience of Music, with teaching experiences in Italy, Finland and France. He is currently focusing on the embodied music cognition, putting together movement and empathy, on special education for blind and deaf people, on cognitive and motor stimulation for people touched by dementia and on rehabilitation. He is willing to commit himself into the promotion of Performing Arts and their values to next generations, he is consultant for scientific and cultural events, developing through music, dance and drama. He is an associate researcher at the Le2i, École Nationale Supérieure d'Arts et Métiers, Institut Image, Chalon-sur-Sôane and at the Department of Brain and Behavioral Sciences - University of Pavia, today he is the principal investigator for two European Interreg projects, BrainArt and City4Care.

  • Nicole Sperk (*1978 in Mannheim) arbeitet seit 1997 als Journalistin. Sie hat an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ein Studium der Soziologie, Philosophie und Rechtswissenschaften als Diplom-Soziologin abgeschlossen. Anschließend absolvierte sie bei der Delta Medien GmbH in Mannheim ein Redaktionsvolontariat. Seit 2013 ist sie Redakteurin bei der Tageszeitung Die Rheinpfalz und zuständig für die Kulturberichterstattung aus Ludwigshafen und Mannheim. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Bad Dürkheim.

  • Als Quereinsteigerin ist Nora Straßer schon zu ihrer Studentinnenzeit als Aushilfe für Veranstaltungen in der Nachtkultur tätig gewesen. Seit 3 Jahren gilt sie nun als fester Bestandteil des Kunst- und Kulturhauses ‚breidenbach studios‘ in Heidelberg. Dort ist sie unter anderem für die Gestaltung der Clubnächte und die Planung verschiedener kultureller Events wie Ausstellungen, Konzerte und Lesungen zuständig. Zum Jahreswechsel 20/21 wurde sie zudem in den erweiterten Vorstand des Regionalverbandes Event-Kultur Rhein Neckar berufen, der sich für die Interessen der Livemusik- und Clubszene der Metropolregion Rhein-Neckar einsetzt und deren Interessen politisch platziert.

  • Martin Sternberg ist studierter Betriebswirt und Wirtschaftspädagoge. Bis 2019 sammelte er über 25 Jahre Erfahrung als Führungskraft im HR-Bereich eines internationalen Konzerns, unter anderem als Personalleiter. Zuletzt trug er dort international Verantwortung für die Personalarbeit eines weltweit operierenden Geschäftsbereichs. Außerdem war er Verantwortlicher für die HR-Strategieabteilung in der Konzernzentrale. Seit 2017 ist er lösungsorientierter Business Coach und Mitglied im DVCT. Martin Sternberg ist Gründungsmitglied von „Coaching-Partners“, einem Netzwerk von Business Coaches mit Führungserfahrung und gemeinsamen Ethikstandards. Darüber hinaus machte er sich 2019 mit der Martin Sternberg Coaching GmbH selbstständig.

  • Prof. Dr. Marion Strunk, geboren im Bonner Rheinland, ist Künstlerin und Kunsttheoretikerin. Sie studierte Bildende Kunst an der Universität der Künste in Berlin und Kunstgeschichte an der FU Berlin. Nachdem Sie die MeisterInnenklasse für Malerei abgeschlossen hatte, promovierte sie an der FU Berlin. Sie ist Professorin an der Züricher Hochschule der Künste. Ihre künstlerische Arbeit bezieht sich vor allem auf Foto-Kunst, speziell auf Themen wie „Foto und Faden“ oder „bestickte Fotografie“. Darüber hinaus gestaltet sie auch Fadenarbeiten im öffentlichen Raum in Form von Installationen. Ihre Arbeiten fanden sich unter anderem in Ausstellungen in Zürich, New York, Moskau, Paris, Düsseldorf und Bern.

  • Rainer Wiartalla war zunächst als Chemiker im Management internationaler Pharmaunternehmen tätig. Er arbeitet als freier Mitarbeiter bei der Tetragon Consulting Unternehmensberatung GmbH und unterstützt dort die Strategieberatung für die Prozessindustrie und den Maschinenbau. 2018/2019 ließ er sich zum Business Coach gemäß den vom DBVC vorgegeben Richtlinien ausbilden. Er ist nun Teil des Teams bei „Coaching-Partners“, einem Netzwerk von Business Coaches mit Führungserfahrung und gemeinsamen Ethikstandards. Seit seinem Ruhestand kümmert er sich speziell um das Wohl seiner fünf Enkel.

  • Seit März 2021 ist Dorothee Wüst Kirchenpräsidentin der evangelischen Kirche der Pfalz. Sie wurde am 25. März 1965 in Pirmasens geboren und studierte nach dem Abitur Evangelische Theologie in Mainz und Heidelberg. Als Pfarrerin wirkte Wüst in Kaiserslautern und in Weilerbach. Seit 1996 hat sie auch einen Auftrag zur Verkündigung im Rundfunk beim SWR3. Im Jahr 2012 wurde sie Dekanin des Kirchenbezirks Kaiserslautern und 2018 nahm sie die Wahl zur Geistlichen Oberkirchenrätin der pfälzischen Landeskirche an. Als solche war sie bis Februar 2021 für Schul- und Bildungsfragen verantwortlich sowie Gebietsdezernentin für die Westpfalz.
    Dorothee Wüst ist die neunte an der Spitze der Evangelischen Kirche der Pfalz seit 1945 und die erste Frau in diesem Amt.

  • Prof. Dr. Martin Zierold ist Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, an dem er die Zajadacz-Stiftungsprofessur für Innovation durch Digitalisierung innehat. Dort befasst er sich mit Fragen der Strategie und Organisationsentwicklung angesichts der großen gesellschaftlichen Transformationsprozesse der Gegenwart. Seit März 2020 ist er Gastgeber des Podcasts „Wie geht’s? Kultur in Zeiten des Corona-Virus“, der bereits in über 70 Gesprächen mit Kulturmanager:innen, Künstler:innen sowie Expert:innen aus Kulturpolitik und Wissenschaft über Kultur und Gesellschaft in Zeiten des Wandels reflektiert (siehe www.wiegehts-kultur.de).