Kulturgerechtigkeit im 21. Jahrhundert - was heißt das?

Gespräch

16.06.2021, 12:00 Uhr im Stream

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Veränderungen bedürfen auch der Neujustierung festgefahrener Strukturen und Mindsets. Mit seinem im Dezember 2020 gestarteten Call for Papers stellt Felix Grädler die Frage danach, welche neuen Akzente Kulturpolitik im 21. Jahrhundert setzen muss. Der Aufruf richtet sich an Wissenschaftler:innen, Kulturpolitiker:innen und Journalist:innen, um die „überalterte und elitäre Kulturpolitik neu zu denken und eine generationengerechte Kulturpolitik voranzubringen“. Er fordert mehr Mitbestimmungsrecht für junge Menschen und eine Erweiterung des Kulturbegriffs: die Trennung von Hoch- und Populärkultur muss aufgehoben werden. Seine auf Deutschland fokussierte Position trifft auf dem Denkfest auf Ingo Schöningh, dessen internationale kulturpolitische Perspektive als Programmleiter der Goethe-Institute in Südostasien sich aus der Vermittlung und Reflektion ganz unterschiedlicher Programmlinien speist und zunehmend den Diskurs mit der Zivilgesellschaft aufnimmt. Ins Gespräch bringt die beiden die langjährige Kulturjournalistin Nicole Sperk.

Mit:

Felix Grädler, Geschäftsführer halle02
Ingo Schöningh, Leiter Programmarbeit Südostasien, Goethe-Institut

Moderation: Nicole Sperk